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Fahrbahnübergänge
aus Asphalt
SYSTEM THORMA® - JOINT
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Europäisches Patent
Nr. 0.000642
Thormack Limited, 1981
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Deutsches Patent
Nr. 3720643
Fa. Lafrentz, 1990
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Europäisches Patent
Nr. 0296377B1
Fa. Lafrentz, 1992
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Mit dieser Kurzinformation wird ein Fahrbahnübergang aus Asphalt
erläutert,
der als Alternative oder Ergänzung der bekannten Konstruktionen
zu sehen
ist. Das System Thorma®-Joint wurde von der
britischen Firma Thormack Ltd.
konzipiert und von den Unternehmen Lafrentz und BITULEIT
kontinuierlich
weiterentwickelt. Seit Anfang der 80 Jahre wird das System
angeboten und
mit wachsendem Erfolg von unserem Hause angewendet.
Sein Hauptmerkmal liegt in der Verwendung eines hochwertigen
polymer-
modifizierten Spezialbindemittels BJ 200, eines einkörnigen
Edelsplittes und
dem Einbau eines gezackten Schutzstreifens.
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Konstruktionsprinzipien |
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Die
schadlose Aufnahme der Bewegungen der Fugenflanken durch
das
THORMA®-JOINT-SYSTEM beruht auf einer
abgestimmten Kombination der
elastoviskosen Eigenschaften des Bindemittels BJ 200
mit den Korngrößen-
und Hohlraumverhältnissen des Mineralstoffgerüstes.
Die vertikale Korn-zu-Korn-Abstützung in der Dichtungs-
und Dehnungs- |
schicht
sorgt für die Standfestigkeit der Konstruktion. In
Verbindung mit dem
elastoviskosen Eigenschaften des Bindemittels BJ 200 und
den Hohlraum- und Korn-
größenverhältnissen des Mineralstoffgerüstes ist die
vollflächige auf dem Bauwerks-
beton bzw. auf der Tragschicht des Straßenkörpers
aufliegende Konstruktion in der
Lage, die Verkehrslasten problemlos auf die Bauteile zu
übertragen.
Der Übergang ist der angrenzenden Fahrbahn bündig
angepaßt. Im Bereich der
Gesimskappe kann das THORMA®-JOINT-SYSTEM
durchgeführt werden. |
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Aufbau
und Funktion der einzelnen Elemente des
THORMA®-JOINT-SYSTEMS
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| Im
nachfolgenden Text sind die Elemente und ihre Funktionen
erläuter. |
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Fugenmulde |
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Die
über der Fuge herzustellende Aussparung - die Fugenmulde - dient
zur Aufnahme
des THORMA®-JOINT-SYSTEMS. Die Regelbreite beträgt 50
cm. Die Tiefe richtet sich
nach der Dicke des Brückenbelags. Sie muß mindestens 6,0 cm
betragen. |
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Fugenspalt |
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Befindet sich zwischen den angrenzenden Bauwerksteilen ein
Fugenspalt, so wird
dieser im oberen Bereich unterhüllt und mit Bindemittel BJ 200
vergossen. Bei
Preßfugen oder bei direkt angrenzenden Konstruktionen aus
Asphalt und Beton
ist eine nachträgliche Ausbildung des Fugenspalts nicht
erforderlich. |
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Unterfüllung |
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Die
Unterfüllung begrenzt den Fugenspalt auf die vorgesehene
Vergußtiefe und
Verhindert ein Abfließen des Bindemittels BJ 200. |
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Muldenauskleidung |
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Die
Auskleidung der Fugenmulde erfolgt mit BJ 200. Das Bindemittel
gewährleistet
einen dauerhaften und wasserdichten Verbund zwischen den Flächen
der Fugenmulde
sowie der Dichtungs- und Dehnungsschicht des THORMA®-JOINT-SYSTEMS.
Außerdem hat sie die Aufgabe, den Schutzstreifen vor Korrosion
zu schützen und
sein Gleiten auf der Unterlage zu erleichtern. |
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Schutzstreifen |
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Der
Schutzstreifen besteht aus einem gezackten Metallband, welches
der Breite des
Fugenspalts angepaßt ist. Der Schutzstreifen hat die Aufgabe,
den Fugenspalt vor
eindringendem Splitt aus der Dichtung- und Dehnungsschicht zu
schützen und die
Dehnbewegungen zu verteilen. |
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Dichtungs- und Dehnungsschicht |
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Die
Dichtungs- und Dehnungsschicht besteht aus einer Splittschicht,
deren Hohl-
räume mit dem Bindemittel BJ 200 ausgefüllt sind. Die Verklebung
der hohlraumfreien
Schicht mit dem Flanken und dem Boden der Fugenmulde macht das
THORMA®-
JOINT-SYSTEM wasserundurchlässig. Die oberen Kornlagen werden
dem Profil der
Fahrbahnoberfläche angeglichen. |
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Oberflächenabschluß |
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Der
Oberflächenabschluß besteht aus einer Schicht BJ 200 und
Abstreusplitt. Die
Abstreuung erhöht die Griffigkeit des THORMA®-JOINT-SYSTEMS
und kann eine
optische Anpassung an die angrenzende Fahrbahnoberfläche
bewirken. |
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